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Bad · 26. September 2026

Jedes Jahr gibt es neue Ideen fürs Bad – nicht jede passt zu jedem Raum. Wir haben uns die Badtrends für 2026 angesehen und ordnen sie aus Sicht eines Fachbetriebs ein: Was sieht gut aus, und worauf sollten Sie bei der Planung achten? Die Trends stammen aus einem Überblick von ELEMENTS, die Einschätzungen dazu sind unsere eigenen.
Erdige Töne, Grün und dunkles Blau kommen ins Bad – nicht flächendeckend, sondern gezielt, etwa beim Waschbecken oder beim Heizkörper.
Praxis-Tipp: Setzen Sie kräftige Farben dort ein, wo sie sich später leichter ändern lassen, zum Beispiel bei Wandflächen oder einzelnen Objekten. Fliesen bleiben meist viele Jahre. Beim Heizkörper lohnt außerdem der Blick auf Größe und Leistung, nicht nur auf die Farbe – besonders, wenn Sie mit einer Wärmepumpe heizen: Sie arbeitet mit niedrigeren Vorlauftemperaturen und braucht deshalb oft mehr Heizfläche, etwa einen größeren Heizkörper oder eine Fußbodenheizung.
Möbel und Waschtische aus Holz, kombiniert mit farbigen Flächen, sorgen für eine warme Atmosphäre wie im Spa.
Praxis-Tipp: Holz im Bad braucht eine feuchtigkeitsbeständige Ausführung und einen gut gelüfteten Raum. Wo häufig Wasser hinspritzt, etwa direkt neben der Dusche, sind andere Materialien oft die robustere Wahl.
Bei Fliesen und Armaturen löst Matt den Hochglanz ab. Das wirkt ruhiger und zurückhaltender.
Praxis-Tipp: Wie pflegeleicht eine matte Oberfläche ist, hängt vom Material ab. Lassen Sie sich vor der Entscheidung Muster zeigen.
LED-Bänder hinter dem Spiegel oder in Nischen schaffen weiches Licht und setzen Akzente.
Praxis-Tipp: Planen Sie Leuchten und Anschlüsse früh mit ein. Im Bad gelten für elektrische Anlagen besondere Schutzbereiche, und Leuchten brauchen eine passende Schutzart gegen Feuchtigkeit – die Installation gehört in die Hände einer Elektrofachkraft.
Runde Waschbecken und geschwungene Badewannen lösen strenge Kanten ab.
Praxis-Tipp: Eine freistehende Wanne braucht Platz rundherum und passende Anschlüsse im Boden. Prüfen Sie deshalb früh, ob Raumgröße und Leitungsführung dazu passen. Bedenken Sie auch das Gewicht: Eine gefüllte Wanne, besonders aus Mineralguss, ist schwer. Im Obergeschoss oder bei Holzbalkendecken sollte die Tragfähigkeit vorher geprüft werden.
Wassersparende Armaturen, Dusch-WCs und eine smarte Steuerung machen das Bad komfortabler und sparsamer.
Praxis-Tipp: Ein Dusch-WC braucht einen Stromanschluss in der Nähe. Bei einer Badsanierung lässt sich das gleich mit einplanen. Wassersparende Armaturen lassen sich dagegen meist ohne großen Aufwand auch nachträglich einbauen.
Weitere Anregungen bietet die 3. Auflage des ELEMENTS-Trendkatalogs, erschienen im Mai 2025: über 300 Seiten zu Bad, Heizung und Energie. Sie können den Katalog digital durchblättern oder gedruckt in den ELEMENTS-Ausstellungen mitnehmen, solange der Vorrat reicht.
Welche Trends zu Ihnen passen, hängt von Raum, Budget und Ihren Gewohnheiten im Alltag ab. Probieren Sie Ideen vorab im 3D-Badplaner aus, oder sprechen Sie mit uns über Ihre Badsanierung in Westerstede und im Ammerland. Gern sehen wir uns Ihr Bad vor Ort an und besprechen, welche Ideen sich bei Ihnen umsetzen lassen.
Wir beraten Sie, welche Ideen zu Ihrem Bad passen, und setzen Ihre Badsanierung fachgerecht um. Rufen Sie uns an.
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